Spuren
Spurenbilder richten den Blick auf das, was von einem christlichen Märtyrer bleibt.
Auf die Konsequenz seiner Überzeugung. Auf die Radikalität der Märtyrerin, deren Liebe zu Gott jene zum eigenen Leben überstieg.
In diesen Arbeiten wird rote Dokumententinte zur Bildsprache für Menschen, denen der Glaube wichtiger war als das eigene Leben. Das Rot verweist nicht immer auf Dramatik, aber auf Entscheidung. Linien und Flächen verdichten sich zu bedeutungsvollen Zeichen, veranschaulichen inneren Kampf, der äußerlich sichtbare Spuren hinterließ.
Alle Motive sind auch auf handgefertigten Eisenplatten erhältlich.
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Mehr zur Präsentation auf handgefertigten Eisenplatten: Auf Eisen
Die Werkgruppe der Spurenbilder widmet sich Menschen, deren Leben sichtbare Spuren, manchmal auch Wunden, hinterlassen hat. In der roten Dokumententinte erscheinen diese Spuren als konzentrierte Zeichen: Linien, Verdichtungen und Leerstellen, die auf innere Konsequenz und Unbedingtheit verweisen.
Die rote Tinte steht im Atelier Wonnereich für Märtyrer und Märtyrerinnen – für Menschen, die ihrer Überzeugung treu geblieben sind, auch dort, wo Anpassung einfacher gewesen wäre. In der reduzierten Bildsprache werden ihre Geschichten nicht erzählt, sondern angedeutet. Bedeutung entsteht im Raum zwischen Material, Form und Betrachtung.
Die Spurenbilder sind Teil einer größeren künstlerischen Auseinandersetzung mit zeitgenössischer christlicher Kunst. Eine Auswahl zentraler Arbeiten, die unterschiedliche Werkgruppen und Materialien zeigen, findet sich auf der Seite Ausgewählte Werke. Die persönliche Haltung und Arbeitsweise hinter diesen Bildern wird auf der Seite Über Atelier Wonnereich näher erläutert.
Formal stehen die Spurenbilder in einem bewussten Spannungsfeld zu anderen Werkgruppen des Ateliers: Während die Heiligen Tänzer Bewegung und Leichtigkeit betonen und die Symbole verdichtete Bildzeichen zeigen, konzentrieren sich die Spurenbilder auf das Zurückbleibende – auf das, was sich nicht auflöst, sondern einschreibt. Die künstlerische Bildsprache, die all diese Werkgruppen verbindet, ist im Stilportrait beschrieben.
Alle Arbeiten entstehen handgemalt auf hochwertigem, handgeschöpftem Büttenpapier und sind Unikate oder Teil streng limitierter Serien. Die Motive sind auch auf handgefertigten Eisenplatten erhältlich, die den Arbeiten eine zusätzliche räumliche Präsenz verleihen.
In Wohn- und Arbeitsräumen entfalten Spurenbilder eine besondere Wirkung: Sie sind leise, aber nicht neutral. Sie zeigen eine Seite der Persönlichkeit, die Tiefe zulässt – ohne Pathos, ohne Erklärung.




